Der Heimatverein Bödingen stellt sich vor.
 

Chronik - 13.04.2019:
Ruhebänke und Info-Tafeln

Trotz Graupelschauern wurde das Wichtigste erledigt

Wenn der Frühling endlich da ist und das Wetter wieder zu vermehrten Aktivitäten im Freien einlädt, ist es auch für die Aktiven des Heimatvereins Bödingen an der Zeit, ihre Dörfer fit für den Frühling zu machen. Als Termin dafür hatten wir Samstag, den 13. April, ins Auge gefasst. Da der Bauerngarten sich in gutem Zustand befand, wollten wir uns vor allem unseren Ruhebänken und einer Info-Tafel widmen.
Doch der Tag begann mit einer unangenehmen Überraschung, denn als unsere Teams um 10 Uhr morgens zur Arbeit ausrücken wollten, herrschte nicht nur Eiseskälte, sondern zu allem Überfluss begannen - quasi pünktlich - heftige Graupelschauer. So wurden die Arbeitsbereiten zunächst ein wenig ausgebremst, was nicht so schön war.
Gut gelaunt am Start - heftigen Graupelschauern zum Trotz!
Gut gelaunt am Start - heftigen Graupelschauern zum Trotz!
Das Arbeitsgerät wollte zuerst nicht so recht in Gang kommen.
Das Arbeitsgerät wollte zuerst nicht so recht in Gang kommen.
Erfreulich war dagegen, dass sich neben vielen Vorstandsmitgliedern wieder weitere engagierte Mitglieder eingefunden hatten, um gemeinsam Ruhebänke zu reinigen sowie ggf. neu zu streichen und eine Anschlagtafel zu reparieren. Die zum Glück nur kurze Wartezeit bis zum Ende des Graupelschauers ließ sich leicht überbrücken und schon ging es endlich los, wie immer aufgeteilt in mehrere Arbeitsgruppen.

 

In und um Altenbödingen

Ein Altenbödinger Team, bestehend aus Paul Siebertz und Jörg Olschewski, war von Bödingen aus nach Altenbödingen gestartet, um die dortigen Bänke freizuschneiden und zu reinigen.
Hier beim Freischneiden einer Bank ...
Hier beim Freischneiden einer Bank ...
... und beim Reinigen einer anderen.
... und beim Reinigen einer anderen.
Überall waren Reinigungsarbeiten zu erledigen.
Überall waren Reinigungsarbeiten zu erledigen.
Keine Sorge, der Heimatverein steckte nicht in der Sackgasse.
Keine Sorge, der Heimatverein steckte nicht in der Sackgasse.
Ein zweites Team, bestehend aus Monika und Heinz-Josef Dalboth, hatte sich ebenfalls mit den notwendigen Materialien versehen und startete, um im Bereich des zentralen Bushalteplatzes und an der Bödinger Straße Bänke zu reinigen. Auch diese beiden wurden zwar zunächst von unangenehmer Kälte und einem Graupelschauer behindert, ließen sich aber dann nicht mehr bremsen.
Das zweite Team war ebenfalls gut vorbereitet und startklar.
Das zweite Team war ebenfalls gut vorbereitet und startklar.

 

In und um Bödingen

In Bödingen sorgte geballte Frauenpower dafür, dass die Bänke am und um den Silberling wieder auf Vordermann gebracht wurden. Elvira Falkenberg, Rosi Körner, Karola Reichl und Doris Walterscheid gingen nach Abebben der Graupelschauer engagiert ans Werk und entfernten nicht nur die Verschmutzungen von den Bänken, sondern sorgten durch Einölen derselben dafür, dass die Ruhebänke anschließend wieder aussahen wie neu.
Das Bänkeschrubben war zwar mühsam, die Laune bei allen aber sehr gut.
Das Bänkeschrubben war zwar mühsam, die Laune bei allen aber sehr gut.
Das Bänkeschrubben war zwar mühsam, die Laune bei allen aber sehr gut.
Das Bänkeschrubben war zwar mühsam, die Laune bei allen aber sehr gut.
Die frisch geölten Bänke wurden natürlich mit Warnhinweisen versehen.
Die frisch geölten Bänke wurden natürlich mit Warnhinweisen versehen.
Schließlich bekam das Frauenteam noch wirksame Verstärkung.
Schließlich bekam das Frauenteam noch wirksame Verstärkung.
Eine weitere Gruppe, bestehend aus Peter Simons und Dr. Jan-Udo Herlyn, machte sich in Bödingen an die Arbeit. Ihr Ziel war der Kinderspielplatz am Bödinger Marienplatz. Hier hatten Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Stadt Hennef kürzlich zwar die dort schon seit langem vorhandenen Bänke nicht nur mit neuen Brettern versehen, sondern auch neu befestigt, dabei aber reichlich ausgehobene Erde und Kies liegenlassen. Diese "Spuren" wurden nun beseitigt und das Umfeld ebenfalls freigeschnitten und gereinigt.
Die Reste der Befestigungsarbeiten wurden entfernt.
Die Reste der Befestigungsarbeiten wurden entfernt.
Schließlich sah hier alles wieder sehr gut aus.
Schließlich sah hier alles wieder sehr gut aus.

 

In Kningelthal

An der Bushaltestelle in Kningelthal stand schon seit langem eine Info-Tafel des Heimatvereins, die nicht nur für unsere Aushänge genutzt wurde, sondern auch den Ortsvereinen und Privatpersonen nach Absprache für ihre Plakate zur Verfügung stand. Leider war diese Informationstafel trotz mehrfacher Reparaturen kürzlich dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, es war also Zeit für eine neue. Darum kümmerte sich im Vorfeld Ralf Falkenberg, der die neue Anschlagtafel schließlich gemeinsam mit Andreas Schmitz vor Ort aufstellte.
Die neue Info-Tafel wurde aufgestellt.
Die neue Info-Tafel wurde aufgestellt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?

 

In und um Oberauel

In Oberauel machte sich unser für diese Ortschaft zuständiger Beisitzer Dieter Becker wie schon so oft mit großem Elan ans Werk. Dabei hatte er unerwartete Unterstützung von einem Familienmitglied (s. übernächstes Foto). Hier wurden zunächst mehrere Ruhebänke gereinigt und neu gestrichen sowie teilweise neu aufgestellt, u. a. am Wanderweg oberhalb von Auel hin zur Sieg.
Eine schön bearbeitete Bank am Wanderweg oberhalb von Auel zur Sieg.
Eine schön bearbeitete Bank am Wanderweg oberhalb von Auel zur Sieg.
Jede helfende Hand, pardon, Pfote war willkommen.
Jede helfende Hand, pardon, Pfote war willkommen.
Die Bank in der Remmelshard erstrahlte ebenfalls in frischer Farbe.
Die Bank in der Remmelshard erstrahlte ebenfalls in frischer Farbe.
Außerdem wurde der Eingang zum Dorfbrunnen am Bachgarten in Oberauel gereinigt. Der Unrat wurde dann mittels Traktor und Anhänger ordnungsgemäß entsorgt.
Am Dorfbrunnen wurde viel Unrat entfernt.
Am Dorfbrunnen wurde viel Unrat entfernt.
Der kleine Traktor half beim Entsorgen.
Der kleine Traktor half beim Entsorgen.

 

In den Bergdörfern und in deren Umgebung

In den Bergdörfern tat sich ebenfalls so einiges. Wie bereits zuverlässig seit vielen Jahrzehnten, betätigten sich hier u. a. Margret und Willi Kurz, die in und um Niederhalberg und Oberhalberg eine Reihe von Ruhebänken gesäubert und neu gestrichen haben, u. a. am Bödinger Weg.
Gern genutzte Bank am Wanderweg zur Römerstraße.
Gern genutzte Bank am Wanderweg zur Römerstraße.
Das obige Foto zeigt beispielhaft das schöne Ergebnis für die Bank am Wanderweg von Niederhalberg zur Römerstraße, die von Vorbeikommenden gerne genutzt wird. Als weiteres Beispiel sieht man auf folgendem Bild noch die Ruhebank neben dem Kriegerdenkmal in Niederhalberg (vgl. "Denkmäler") nach der erfolgreichen Auffrischung.
Die Bank am Ehrenmal sah ebenfalls wieder aus wie neu.
Die Bank am Ehrenmal sah ebenfalls wieder aus wie neu.
Ein Warnhinweis durfte natürlich nicht fehlen.
Ein Warnhinweis durfte natürlich nicht fehlen.
Ein weiteres Team aus den Bergdörfern Berg und Oberhalberg, nämlich Hans Willi Trost und Niko Krohm, kümmerte sich um Ruhebänke im Bereich Hunnenbachtal, Sieg, Berg und Auel. So wurde z. B. die zuletzt "gerettete" Bank an der Sieg (vgl. "Erfolgreiche Bankrettung an der Sieg und am Hunnenbachtal") von einigem Unrat befreit und freigeschnitten. Außerdem wurde das Ensemble aus Bank und Baumscheiben, das etwas in Schieflage geraten war, wieder in Form gebracht.
Hier lohnte das Freischneiden auf jeden Fall.
Hier lohnte das Freischneiden auf jeden Fall.
Hier lohnte das Freischneiden auf jeden Fall.
Einige zuletzt umgefallene Baumstämme im Bereich dieser Bank wurden ebenfalls weggeräumt, was mühsam war. Schließlich wurden dann die zuvor (s. o.) schon gereinigten und teilweise gestrichenen Ruhebänke am Wanderweg unterhalb von Berg hin zur Sieg noch freigeschnitten.
Auch wichtig: Probesitzen und Erholen nach getaner Arbeit.
Auch wichtig: Probesitzen und Erholen nach getaner Arbeit.

 

An der Römerstraße

Was zwar noch aussteht, aber demnächst noch erledigt wird, ist die Reparatur einer bei einem Unfall zerstörten Bank an der Römerstraße auf dem Nutscheid, die bei der Abzweigung in Richtung Oberhalberg unmittelbar vor der Höhensperre "Driescher Grengel" stand (s. "Besenschwingen im Bödinger Raum - die Dörfer waren dabei"). Der Schaden wird selbstverständlich vom Verursacher ersetzt und die Ruhebank demnächst "in neu" wieder aufgebaut.

Hinweis: inzwischen wurde am 24.04.2019 besagte Bank neu aufgestellt, wie unter "Schöne neue Bank an der Römerstraße aufgebaut" nachgelesen werden kann.

 

Eine erfolgreiche Aktion

Bei der Aktion "Ruhebänke und Info-Tafeln" des Heimatvereins wurden erneut mehrere engagierte Teams mit großem Erfolg aktiv: in Altenbödingen, in Bödingen, Kningelthal, Oberauel und Niederhalberg bzw. den Bergdörfern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn an vielen Stellen sehen unsere Bänke nun wieder aus wie neu. Sogar einige der vom Rhein-Sieg-Kreis aufgestellten Bänke, um die sich sonst offenbar niemand zu kümmern scheint, haben wir gereinigt. In Kningelthal wurde eine neue Informationstafel aufgestellt und u. a. rund um die diversen Ruhebänke, den Oberaueler Dorfbrunnen sowie das Niederhalberger Ehrenmal noch ein wenig Unrat beseitigt. Alles zum Wohle unserer Heimat und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie allen, die hierher zu Besuch kommen!
Sollte jemand bei dieser Aufzählung ein Dorf aus dem Bödinger Raum vermissen, so sei darauf hingewiesen, dass unsere Beisitzer natürlich in allen zugehörigen Ortschaften, also auch den hier nicht ausdrücklich erwähnten, das ganze Jahr hindurch Pflege- und Reparaturarbeiten bedarfsorientiert anregen oder durchführen. Mit anderen Worten: ständig wird zeitgleich, vorab oder im Anschluss an unsere Putzaktionen auch in den übrigen Dörfern unseres Bödinger Raums fleißig gearbeitet, so dass keine Ortschaft bei der Heimatpflege benachteiligt oder gar vergessen wird. Sollte doch einmal etwas übersehen worden sein, was wir leider nie hundertprozentig ausschließen können, so sind wir für entsprechende Hinweise jederzeit dankbar (s. "Kontakt").
Insgesamt betrachten wir diesen Aktionstag des Heimatvereins Bödingen wieder einmal als vollen Erfolg. Dank vieler zuverlässiger und engagierter Helferinnen und Helfer konnten die umfangreichen Arbeiten zügig erledigt werden. Und natürlich hat es wieder viel Spaß gemacht, uns gemeinsam um unsere Dörfer und den Bödinger Raum zu kümmern. Zum Abschluss und zur Schlussbesprechung traf man sich schließlich noch zu einer wärmenden Tasse Kaffee in geselliger Runde, die Peter Simons, im Vorstand des Heimatvereins als stellvertretender Kassenführer aktiv, dankenswerterweise spendierte.

Vielen Dank an alle tatkräftig Mitwirkenden für ihren erfolgreichen Einsatz!

 


 

Nachtrag - 16.04.2019: Zwischen Bödingen und Lauthausen

Im Rahmen unserer Putzaktion rückte auch das Ortsausgangsschild von Bödingen am Übergang In der Sellbach / Alte Dorfstraße nach Lauthausen noch einmal in den Blick. Über die Jahre hatte sich auf diesem Schild nämlich eine grün-graue "Patina" gebildet, die sich allen Versuchen, ihr mit konventionellen Mitteln (Putzwasser und -schwamm etc.) zu Leibe zu rücken, stets erfolgreich widersetzt hatte. Inzwischen war die Schrift auf dem Schild kaum noch zu lesen.
Die Beschriftung war zuletzt kaum noch zu lesen. Die Beschriftung war zuletzt kaum noch zu lesen.
Die Beschriftung war zuletzt kaum noch zu lesen.
Daher ergriff ein Vorstandsmitglied des Heimatvereins Bödingen die Initiative und wandte sich über das entsprechende Online-Formular auf der Homepage der Stadt Hennef an den Baubetriebshof mit der Bitte, das Ortsschild zu reinigen. Dieser Bitte kamen Mitarbeiter des Baubetriebshofs noch so rechtzeitig nach, dass das Schild bereits vor Ostern (vgl. "Osterhase einmal anders - Wir wünschen frohe Ostern!") in neuem altem Glanz erstrahlte.
Rück- und Vorderseite sahen nach dem Reinigen aus wie neu. Rück- und Vorderseite sahen nach dem Reinigen aus wie neu.
Rück- und Vorderseite sahen nach dem Reinigen aus wie neu.
Danke an den Baubetriebshof und die Mitarbeiter, die nun endlich für "klare Verhältnisse" gesorgt haben! Und dass das Schild ausgerechnet zu Ostern wieder glänzt wie neu, macht das Ergebnis noch schöner.

 


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