Der Heimatverein Bödingen e. V. stellt sich vor.

Chronik - 20.06.2020:
Bolzplätze eingeschränkt wieder offen

Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen

Bitte beachten:
 
Bolzflächen unter Auflagen wieder nutzbar.
 
Rückverfolgbarkeit und Teilnehmerbeschränkungen
müssen beachtet werden.

Die teils einschneidenden Maßnahmen, die zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ergriffen wurden (z. B. "Alle Spiel- und Bolzplätze bleiben vorerst gesperrt"), wurden bereits vor einiger Zeit in Bezug auf Spielplätze etwas gelockert (s. "Spielplätze eingeschränkt wieder offen, Bolzplätze noch nicht"). Nun hat die Landesregierung von NRW in einer ab heute, Samstag, dem 20. Juni 2020, gültigen Verordnung die Nutzung von Bolzplätzen unter bestimmten Bedingungen wieder gestattet. Das betrifft natürlich auch die Bolzplätze der Stadt Hennef im Bödinger Raum, die vom Heimatverein Bödingen gepflegt werden.
Beispiel: Bolzplatz in Altenbödingen bei Driesch.
Beispiel: Bolzplatz in Altenbödingen bei Driesch.
Wir alle freuen uns zwar, wenn unser Leben wieder mehr und mehr in die gewohnten Bahnen zurückkehrt, hoffen aber auch, dass die Lockerungen nicht zu früh kommen und von allen mit der nötigen Disziplin umgesetzt werden. Wenn man die derzeit wieder ansteigenden Infiziertenzahlen in NRW einerseits, die immer noch anhaltenden verheerenden Infektionswellen in einigen Nachbarländern und anderen Regionen der Erde andererseits betrachtet, kann man nur darauf vertrauen, dass die Verantwortlichen sich alle Lockerungen wohl überlegen. Eine "Rolle rückwärts" im Sinne von Rückkehr zu strengen Verboten wünscht sich vermutlich niemand.

Wichtig: Rückverfolgbarkeit und Teilnehmerbeschränkungen


Vom Heimatverein betreute Spiel- und Bolzplätze - Bolzplatz an der Halberger Straße, Oberauel. Bolzplätze waren bislang noch mehr oder weniger gesperrt, da "Bolzen" eine sog. Kontaktsportart ist, bei der das Coronavirus offenbar leichter übertragen werden kann als beim Spielen auf einem Spielplatz. Natürlich sollen auch hier zur Vermeidung von Ansteckungen die ebenfalls in anderen Bereichen nach wie vor geforderten Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich eingehalten werden.

Ansonsten gilt die allgemeine Coronaschutzverordnung. Das bedeutet für feste Sportgruppen, dass Anwesenheitslisten geführt werden müssen, um einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Spontan entstehende Gruppen von Kindern und Jugendlichen dürfen zwar lt. Mitteilung der Stadt Hennef ohne weiteres in üblicher Weise (wie vor Corona) auf Bolzplätzen spielen, aber es gilt die Vorschrift der Coronaschutzverordnung, dass im Freien Kontaktsport in Gruppen mit bis zu 30 Personen zulässig ist, wobei auch hier die Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss. Dazu ist z. B. die Führung einer Anwesenheitsliste, die zur Ermöglichung einer eventuellen Rückverfolgung vier Wochen lang aufbewahrt wird, eine mögliche Maßnahme.

Von uns betreute Bolzplätze wieder offen

Die Öffnung der Bolzflächen seitens des Landes NRW und in Folge davon der Stadt Hennef unter den oben dargestellten Randbedingungen betrifft im Bödinger Raum die beiden von uns betreuten Bolzplätze in Altenbödingen (bei Driesch) und in Oberauel.
Bolzplätze werden regelmäßig kontrolliert (wie hier 2019 in Oberauel).
Bolzplätze werden regelmäßig kontrolliert (wie hier 2019 in Oberauel).

Bitte die nötige Vorsicht nicht außer Acht lassen!


Vom Heimatverein betreute Spiel- und Bolzplätze - Bolzplatz an der Dicken Hecke, Altenbödingen. Die Entscheidung, nach der Aufhebung der Sperrung der Spielplätze nun auch die Bolzplätze allmählich und unter bestimmten Randbedingungen wieder freizugeben, ist für alle Eltern, Kinder und Jugendlichen im Kirchspiel Bödingen sicher erfreulich. Denn die Bolzplätze waren und sind immer sehr gefragt. Außerdem gehören sie bekanntlich zum immateriellen Kulturerbe des Landes NRW, was zusätzlich zur Öffnung motivieren sollte (vgl. "Bolzplatzkultur ist nun immaterielles Kulturerbe in NRW").

Um hier - bei aller verständlichen Freude - kein unnötiges Risiko einzugehen, ist Vorsicht und die Einhaltung der oben angegebenen Regeln nach wie vor geboten. Es wäre doch schade, wenn es durch die Lockerungen zu weiteren Neuinfektionen mit dem Coronavirus käme, denn das könnte sowohl für die Betroffenen im ungünstigsten Fall schlimme persönliche Folgen haben als auch zur Rücknahme der Lockerungen für alle führen. Beides sollten wir alle gemeinsam vermeiden.

Nach wie vor sollen wir Abstand voneinander halten, gleichzeitig wollen wir am Zusammenhalt unserer Gemeinschaft festhalten und das Ganze so lange wie möglich durchhalten. Also bitte bis auf weiteres daran denken:

Zusammenhalten - Abstand halten - Durchhalten!

 


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