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Chronik – 21.09.2025: | ||||||
Besuch auf dem bekanntesten Friedhof von Köln | ||||||
| Bereits seit 69 Jahren, nämlich seit 1956, gehört unsere traditionelle Bustour zu den beliebten und daher eigentlich unverzichtbaren Aktivitäten unseres Vereins. Für unsere diesjährige Tour hatten wir als Ziel den bekannten Melaten-Friedhof im nahen Köln ins Auge gefasst. | ||||||
| Diesen vermutlich bekanntesten Friedhof in unserer Region wollten wir im Rahmen einer Führung erkunden. Das geschichtsträchtige Areal war als ältester und größter säkularer Friedhof Kölns und letzte Ruhestätte vieler bekannter Persönlichkeiten für viele sehr interessant, die die spannende Geschichte des Friedhofs und die Herkunft seines Namens kennenlernen wollten. | ||||||
| Die aufgrund unserer Ankündigung (s. "Bustour nach Köln zum Melaten-Friedhof – mit Führung") zunächst übervolle Teilnehmerliste wies kurz vor der Abfahrt wegen vereinzelter Absagen noch wenige Lücken auf, die von der Reserveliste problemlos gefüllt werden konnten. So fuhren wir am Sonntag, dem 21. September 2025, pünktlich um 12:30 Uhr mit 24 gut gelaunten Teilnehmern vom Bödinger Marienheim aus los in Richtung Köln. | ||||||
| Mit dem Wetter hatten wir – wie so oft – wieder einmal großes Glück. Aufgrund der eher düsteren Wettervorhersagen hatten zwar alle einen Schirm dabei, aber die Schirme blieben trocken. Obwohl in Köln der Himmel bedeckt war, gab es keinen Regen, vielmehr kam manchmal sogar die Sonne kurz durch. | ||||||
| Wie schon so oft in den vergangenen Jahren vertrauten wir uns wieder Hans Willi Trost an, der u. a. als Beisitzer für die Bergdörfer im Vorstand unseres Heimatvereins aktiv ist und uns in einem RSVG-Bus sicher nach Köln und wieder zurück chauffierte. | ||||||
Ankunft in Köln Erwartungsvoll stieg die gut gelaunte Reisegruppe in Köln aus dem Bus. | ||||||
| Bereits um 13:30 Uhr waren wir am Treffpunkt: Friedhof Melaten, Eingang Piusstraße. Gästeführer Reiner Miebach wartete da schon auf uns. Er begrüßte uns herzlich in perfekter "Kölscher Sproch", die er als ein waschechter Kölner natürlich beherrschte und auch dauernd sprach. Sicherheitshalber fragte er uns hin und wieder, ob wir alles verstanden hätten, doch das taten wir. | ||||||
Unser Gästeführer Reiner Miebach erwartete uns bereits. | ||||||
Führung über den Melaten-FriedhofNach allgemeinen Infos zum Melaten Friedhof gingen wir zunächst zur "Millionen-Allee". Der Name ließ schon darauf schließen, dass in diesem Bereich viele Grabstätten besonders wohlhabender Familien zu finden waren, etwa das Grab des Volksschaupielers Willy Millowitsch, des als erfolgreicher Fußballtrainer in guter Erinnerung gebliebenen Christoph Daum oder des Begründers der Firma DuMont Schauberg. Hier begann Herr Miebach mit seiner Führung. | ||||||
Herr Miebach begann mit seiner Führung. | ||||||
| Er zeigte uns Gräber von Verstorbenen, die in Köln wesentlich an der Entstehung und Gründung des Fastelovend mitbeteiligt waren. Einerseits waren das Gräber der damaligen Geldgeber und andererseits Gräber der großen Gründer des Kölner Karnevals, talentierter Redner etc. | ||||||
Grabstein des Begründers der Firma M. DuMont Schauberg. | ||||||
| Auch einige Musiker waren hier begraben, deren Lieder bis heute im Karneval gesungen werden, wie z. B. die Lieder von Willi Ostermann. Unter dem Thema "Karneval in der Gründerzeit und prägende Personen" im Zusammenhang mit Büttenreden, Witzen, Dichtern, Textern und Sängern (wie etwa Willi Ostermann und Marie-Luise Nikuta) führte Herr Miebach uns über den Friedhof. Dieser Teil erstreckte sich über rund 2 km. | ||||||
Letzte Ruhestätte von Willi Ostermann und Ehefrau Käte. | ||||||
Herr Miebach lockerte seine Führung immer wieder auf. | ||||||
| Herr Miebach lockerte seine Führung immer wieder auf. So etwa durch Fotos, z. B. von einem der ersten Rosenmontagszüge, und durch das Abspielen von einigen bekannten Karnevalsliedern, die viele aus unserer Gruppe mitsingen konnten. | ||||||
Am Grab von Toni Steingass (bekannter Komponist, Texter und Sänger im Karneval). | ||||||
Grab der Familie "King Size Dick", mit Pit Fries (Gründer der "Lustigen Kölner Zeitung"). | ||||||
Letzte Ruhestätte von Günter Eilemann (bekannter Komponist und Sänger im Karneval). | ||||||
Grab von Willy Schweden, Gitarrist im Eilemann-Trio. | ||||||
Am Grab von Ferdi Leisten mit seinen Eltern, u. a. Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. | ||||||
Edeltraut Eva und Hans-Horst Engels fanden hier ihre letzte Ruhestätte. | ||||||
Schließlich kamen wir zum Grab von Marie-Luise Nikuta. | ||||||
| Durch Herrn Miebachs Auflockerungen war die Führung sehr kurzweilig und fesselte unser Interesse auch durch kompetente Erklärungen und spannende Anekdoten. Alles frei nach dem Kölner Motto: "Es ist vielleicht nicht alles wahr, aber schön!" Und natürlich alles "op Kölsch" gesprochen. | ||||||
Hier fand Johann Christoph Winters, Begründer des Hänneschen-Theaters, seine letzte Ruhestätte. | ||||||
Endlich folgte noch das Grab von Jupp Schmitz und Ehefrau Bärbel. | ||||||
| Wir erfuhren, dass die Stadt Köln die Gräber der verstorbenen "Größen" des Kölner Karnevals bis heute pflegt. Das kann man an einer Bepflanzung mit roten und weißen Begonien erkennen, denn rot und weiß sind bekanntlich die Farben der Stadt Köln. | ||||||
Beispiel für Bepflanzung in "rut un wiess" (rot und weiß). | ||||||
| Herr Miebach sprach das Interesse seiner Zuhörer sehr gut an, so dass diese auch zu Fragen oder Ergänzungen angeregt wurden. Fragen aus der Zuhörerschaft wurden von ihm umgehend beantwortet. | ||||||
Alle waren interessiert bei der Sache. | ||||||
| Nach ca. zweieinhalbstündiger Führung verabschiedete Herr Miebach uns herzlich und lobte uns als ein gutes, interessiertes Publikum, das er leider nicht immer hätte. Wir freuten uns und dankten ihm vielmals. | ||||||
Am Ende waren alle mit der unterhaltsamen Führung sehr zufrieden. | ||||||
Rückfahrt und Ausklang | ||||||
Nach einem abschließenden Gruppenfoto ging es wieder heimwärts. | ||||||
| Um 17:15 Uhr kamen wir gut wieder in Hennef an und kehrten im Wirtshaus am Bahnhof ein. Hier waren Plätze für uns reserviert. Und es erwartete uns schon Herbert Müller, unser 1. Vorsitzender, der leider nicht selbst an der Tour und der Führung hatte teilnehmen können, um alle Mitreisenden noch zu begrüßen. | ||||||
| Nach diesem äußerst informativen Nachmittag an richtig guter Luft dort zwischen den vielen Bäumen auf dem Melaten-Friedhof freuten sich nun alle Teilnehmer auf eine leckere Stärkung, die wir auch bekamen. | ||||||
| Gegen 18:45 Uhr mussten alle, die zum Marienheim zurückwollten, ihre rege Unterhaltung beenden. Denn es ging nun mit dem Bus wieder heim in Richtung Bödingen. Unser schöner Ausflug war zu Ende. | ||||||
Es bleibt ein herzliches Dankeschön zu sagen ...... all denen, die zum Gelingen dieses Ausflugs beigetragen haben. | ||||||
| Vielen Dank an Herrn Müller, der die Tour federführend plante, die Führung auf Melaten buchte sowie im Wirtshaus reservierte! | ||||||
| Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Busfahrer Hans Willi Trost, der uns nicht nur souverän und schnell nach Köln und wieder zurückfuhr, sondern der sich auch um die Buchung etc. des Busses sowie das Abholen aus dem und die Abgabe im Depot gekümmert hat! | ||||||
| Schließlich danken wir auch allen, die mitgereist sind! Wir hoffen, dass die Tour allen gefallen hat und freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: "Bustour des Heimatvereins nach ..." | ||||||
Herzlichen Dank! | ||||||
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