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Chronik - 28.03.-05.06.2015:
Sanierung - Kriegerdenkmal Niederhalberg

Denkmal wieder in hervorragendem Zustand

Bereits im letzten Jahr waren bekanntlich erste fachmännische Reinigungs- und Konservierungsarbeiten sowie eine Hydrophobierung - eine Art "Versiegelung" zur Verhinderung schneller Neuverschmutzung und Vergrünung - am Kriegerdenkmal (s. auch "Denkmäler") in Niederhalberg durchgeführt worden. Daran waren sowohl die Restauratoren Stefan Gloßner und Uta Dederichs im Auftrag des Heimatvereins Bödingen als auch der Heimatverein selbst durch einige Vorstandsmitglieder tatkräftig beteiligt (s. Bericht "Kriegerdenkmal Niederhalberg - Sanierung schreitet gut voran"). Nun standen noch einige abschließende Arbeiten aus.
Wie ebenfalls seinerzeit berichtet, waren die vorderen vier Pfeiler der Einfriedung des Denkmals derart marode, dass sie ersetzt werden mussten. Eine Rettung war nicht mehr möglich. Außerdem war der stark vergrünte und verwitterte Zaun aufzuarbeiten und neu zu streichen. Diese aufwändigen Arbeiten konnten jetzt erfolgreich und in Übereinstimmung mit dem Denkmalschutz abgeschlossen werden. Federführend waren dabei unsere beiden Vorstandsmitglieder Ralf Falkenberg und Hans Willi Trost.
Doch der Reihe nach: im ersten Schritt wurden die Zaunelemente abmontiert und die alten Pfeiler entfernt, wie man auf dem ersten Foto sieht.
Hier fehlten bereits die alten Pfeiler.
Hier fehlten bereits die alten Pfeiler.
Ralf, der über das nötige Know-how verfügte, hatte die Formen für die Pfeiler - zwei an der Zahl - in sorgfältiger Vorarbeit selbst gebaut und montiert. Zusammen mit Hans Willi goss er dann die ersten beiden neuen Pfeiler.
Die ersten beiden Pfeiler wurden gegossen.
Die ersten beiden Pfeiler wurden gegossen.
Dabei war auch die präzise Gestaltung der oberen Rundung wichtig, um möglichst wenig nacharbeiten zu müssen.
Die ersten Pfeiler - frisch gegossen.
Die ersten Pfeiler - frisch gegossen.
Als der Beton ausreichend ausgehärtet war, konnte die Verschalung gelöst werden. Dabei galt es, die jetzt noch empfindlichen Pfeiler ebensowenig wie die Formen zu beschädigen, denn letztere wurden für die beiden anderen zu gießenden Pfeiler noch benötigt.
Ralf Falkenberg mit den ersten neuen Pfeilern - perfektes Ergebnis.
Ralf Falkenberg mit den ersten neuen Pfeilern - perfektes Ergebnis.
Bei den weitern Pfeilern half dann noch Marcel Lux mit. Das Ergebnis sieht man auf den folgenden Bildern.
Die frisch gegossenen Pfeiler 3 und 4 in ihrer Verschalung.
Die frisch gegossenen Pfeiler 3 und 4 in ihrer Verschalung.
Alle vier Pfeiler waren - bis auf kleinere Nacharbeiten - fertig.
Alle vier Pfeiler waren - bis auf kleinere Nacharbeiten - fertig.
Die abschließenden Nacharbeiten (u. a. Glätten der oberen Rundungen) übernahm dann Ralf.
Die letzte Aufgabe war nun noch das Aufarbeiten des Jägerzauns. Während lange nicht klar war, ob der Zustand des alten Zauns eine Reparatur überhaupt noch zuließ und wie ggf. die Alternativen aussehen könnten, stellte sich letztlich heraus, dass eine Sanierung doch möglich war. Also wurde sie in Angriff genommen.
Eines der Zaunelemente - eindeutig sanierungsbedürftig.
Eines der Zaunelemente - eindeutig sanierungsbedürftig.
Hans Willi hatte diese Arbeit übernommen. Nach der vollständigen Demontage reinigte er den Zaun gründlich, ersetzte verfaulte Teile und bereitete den Neuanstrich vor. Im nächsten Schritt versah er alle Zaunelemente fachmännisch mit einem neuen Anstrich in der dem Denkmalschutz entsprechenden Originalfarbe.
Dieses bereits überarbeitete Zaunelement sah (fast) wie neu aus.
Dieses bereits überarbeitete Zaunelement sah (fast) wie neu aus.
Im Vergleich: vorher - nachher.
Im Vergleich: vorher - nachher.
Auch die Halterungen an den alten Pfeilern wurden neu gestrichen und die Zaunelemente wieder an ihrem ursprünglichen Platz angebracht.
Erste Zaunelemente waren wieder montiert.
Erste Zaunelemente waren wieder montiert.
Die nächste Herausforderung bestand darin, in den neuen Pfeilern die erforderlichen Halterungen zu verankern und dabei die Pfeiler nicht zu beschädigen. Das war zwar nicht einfach, gelang aber, so dass der vollständigen Montage nichts mehr im Wege stand.
Die neuen Pfeiler mit ersten montierten Zaunelementen.
Die neuen Pfeiler mit ersten montierten Zaunelementen.
Fast geschafft, das Torelement fehlte noch.
Fast geschafft, das Torelement fehlte noch.
Dann war es vollbracht: auch das Torelement war montiert und damit die Sanierung des Kriegerdenkmals abgeschlossen.
Der Zaun nach seiner vollständigen Montage. Die Hauptakteure betrachten ihr Werk.
Der Zaun ist montiert, Ralf und Hans Willi betrachten ihr Werk.
Ralf und Hans Willi auf der Bank neben dem Denkmal.
Ralf und Hans Willi auf der Bank neben dem Denkmal.
Ralf und Hans Willi können auf das Ergebnis ihrer Arbeit stolz sein.
Ralf und Hans Willi können auf das Ergebnis ihrer Arbeit stolz sein.
Nun befindet sich das Kriegerdenkmal in Niederhalberg wieder in einem hervorragenden Zustand und wird die nächsten Jahre hoffentlich gut überstehen.
Sanierung beendet: das Ergebnis der vielen Arbeit.
Sanierung beendet: das Ergebnis der vielen Arbeit.

Allen, die hier tatkräftig mitgearbeitet haben, herzlichen Dank!

 


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